20mei, 20 20 mei 2020Electric cars
Omdat het interessant is, en heet van de pers, vertalen we even niet…

Bild: Opel

Vertreter der Automobilindustrie und Bundesregierung wollen im Juni erneut über ein staatliches Anreizprogramm für den Autokauf in Deutschland beraten. Wegen dem Coronavirus ist das Geschäft der Branche zuletzt stark eingebrochen. Auch die EU will der Industrie helfen: Sie hat laut einem Bericht bereits konkrete mögliche Maßnahmen zum europaweiten Ankurbeln der Nachfrage erarbeitet.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung enthält ein Papier aus der EU-Kommission Vorschläge für ein bis zu 100 Milliarden Euro schweres Konjunktur- und Klimaschutzpaket im Verkehr. Einer davon sei eine Kaufprämie für „sauberere Autos“. Eine solche Prämie könnte dem Entwurf zufolge in den kommenden zwei Jahren mit bis zu 20 Milliarden Euro finanziert werden.

Die von der EU angedachte Förderung soll dabei helfen, „CO2 und Schadstoffe im Einklang mit den europäischen Standards zu reduzieren“, heiße es in dem Dokument. Die Mittel dafür sollen aus zwei bestehenden EU-Programmen kommen, also nicht aus den gerade diskutierten Wiederaufbaupaketen. Details zu der Finanzierung seien allerdings noch offen – das gelte auch für die Frage, was genau „sauberere Autos“ sind.

Aus Deutschland spricht sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) laut dem Bericht dafür aus, Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von 140 Gramm je Kilometer zu fördern. Das läge deutlich über den Werten, die Europas Fahrzeugflotten bis 2021 erreichen sollen: im Schnitt 95 Gramm je Kilometer; anschließend sind weitere Reduzierungen vorgesehen. Das Verkehrsministerium teilte der Süddeutschen Zeitung mit, dass die Ressortabstimmung noch laufe. Details könne man aktuell nicht nennen.

Zu dem 100-Milliarden-Euro-Paket der EU für den Mobilitätssektor sollen 40 bis 60 Milliarden Euro gehören, um Investitionen in neue Antriebstechnologien zu beschleunigen. Außerdem wolle die Kommission ihre Förderprogramme für den Ausbau der E-Mobilität verdoppeln. Bis 2025 würden zwei Millionen öffentliche Ladepunkte für Elektroautos und alternative Antriebe angestrebt. Für die Bahn seien dem EU-Papier zufolge Hilfen von 40 Milliarden Euro im Gespräch, um den Personen- und Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu holen.

Die EU könnte das Paket in der kommenden Woche vorstellen, heißt es abschließend. Die Süddeutsche Zeitung merkt jedoch an: „Noch wimmelt das Papier von Leerstellen, in die Milliardenbeträge nachgetragen werden müssen.“

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