16jun, 20 16 juni 2020Electric cars
Tesla levert met directe ingang de Model S in een nieuwe Longe Range Plus-uitvoering met een actieradius volgens realistische EPA-metingen van 647 km. Dat is sensationeel veel. Het onderstaande lazen we in de Duitse Ecomento nieuwsbrief…

Tesla baut die Reichweite seiner Elektroautos kontinuierlich aus, nun wurde ein neuer Meilenstein erreicht: Die große Limousine Model S hat als erster Serien-Stromer in den USA offiziell die 400-Meilen-Marke geknackt. Die Variante „Long Range Plus“ darf in Nordamerika ab sofort mit 402 Meilen (647 km) nach der vergleichsweise realistischen US-Norm EPA vertrieben werden, teilte der Hersteller mit.

Das erste, im Jahr 2012 eingeführte Model S konnte mit einer Ladung der Batterie gemäß EPA-Fahrzyklus 265 Meilen (427 km) zurücklegen. Seitdem habe man laufend jeden Aspekt der Fahrzeugkonstruktion überdacht, um die Elektroautos mit der größten Reichweite und stärksten Leistung anzubieten, so Tesla in einem Beitrag im Firmenblog.

Die in diesem Jahr erfolgte Erhöhung der Reichweite stelle eine Steigerung von fast 20 Prozent gegenüber dem Model S von 2019 dar. Das Design des Batteriepakets mit 100 kWh Kapazität sei dazu nicht verändert worden. Die bessere Reichweite habe man durch mehrere Anfang 2020 umgesetzte Neuerungen erreicht. Dabei seien die Hardware und Systemarchitektur überarbeitet worden. Die US-Prüfbehörde EPA hat dies im Juni mit einem höheren Reichweitenwert belohnt. Als konkrete Maßnahmen dafür nennt Tesla:

  • Eine „wesentliche Massereduzierung“: Masse sei „der Feind von Effizienz und Leistung“, so Tesla. Deshalb habe man beim Bau der Mittelklasse-Elektroautos Model 3 und Model Y gewonnene Erkenntnisse in das Model S und auch das Premium-SUV Model X einfließen lassen. Außerdem würden die Standardisierung der selbst hergestellten Sitze und leichtere Materialien in den Batteriepaketen sowie Antriebseinheiten zur Gewichtsreduzierung beitragen.
  • Neue Aerodynamische Räder und Reifen: Neue „Aero“-Räder würden den Luftwiderstand beim Model S reduzieren. Zusammen mit einem neuen, für weniger Rollwiderstand maßgeschneiderten Reifen erreiche man eine Verbesserung der Reichweite um zwei Prozent.
  • Einen effizienteren Antrieb: Durch den Einsatz einer elektrischen statt mechanischen Ölpumpe werde die Reibung in der hinteren Antriebseinheit des Model S verringert. Mit zusätzlichen Optimierungsmaßnahmen an dem vorderen Elektromotor werde auf Schnellstraßen zwei Prozent mehr Reichweite realisiert.
  • Maximiertes regeneratives Bremsen: Das regenerative Bremsen zur Rückgewinnung ansonsten verloren gehender Energie funktioniere nun bei niedrigeren Geschwindigkeiten und schwächerer Verzögerung. Dadurch werde mehr Energie in die Batterie gespeist.

Tesla weist darüber hinaus auf den Ausbau des unternehmenseigenen „Supercharging“-Netzwerkes für das schnelle Laden seiner Elektroautos hin. In den Service werde weiter investiert, mittlerweile stünden den Kunden weltweit über 17.000 Supercharger zur Verfügung. Die 2019 eingeführte dritte Generation der weiß-roten Ladesäulen habe die Wartezeit zudem um bis zu 50 Prozent reduziert.

„Alle diese Änderungen haben für sich genommen zwar eine vergleichsweise geringe Wirkung“, so Tesla. „Unsere einzigartige Fähigkeit, sie in die laufende Produktion zu integrieren, erlaubt uns jedoch im Zusammenspiel erhebliche Fortschritte bei der Effizienz, Reichweite und dem Gesamtpaket.“ Abschließend betont Tesla, dass das Model S erst kürzlich je nach Land mehrere tausend Dollar im Preis reduziert wurde. Man werde seine Produkte weiter optimieren, darunter mit Over-the-Air-Aktualisierungen der Software, verspricht der Elektroautobauer.

In Deutschland bietet Tesla das Model S weiter mit maximal 610 Kilometer Reichweite gemäß der hierzulande künftig geltenden WLTP-Norm an.

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